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Publié : 24 novembre 2007
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Auf der anderen Seite

Presseschau


Zwei Särge und die Liebe

Manchmal ist ein Film zunächst einmal eine Stimmung. Oder auch eine Stille. In Fatih Akins Auf der anderen Seite begegnet man jener seltsamen Stille, die nach dem Tod eines nahen Menschen entsteht. Die Welt dreht sich weiter, die Autos fahren, die Fliegen summen, die Leute gehen zur Arbeit, alles wirkt zugleich bekannt und fern, klar und doch gedämpft. Für eine Weile bewegt sich das Dasein in einem anderen Modus. Es ist der Modus des Verschwindens und der Vergänglichkeit, der alles in ein entrücktes Licht taucht und das Leben plötzlich kostbar und zerbrechlich erscheinen lässt. ... mehr


Akins Melancholisches Melodram

Auf was trinken wir ?“, fragt Nejat, ein junger deutsch-türkischer Germanistikprofessor, Susanne Staub beim Abendessen in Istanbul. „Auf den Tod !“, antwortet die gereifte, von Hanna Schygulla gespielte Frau, die gerade versucht, den Verlust ihrer Tochter zu bewältigen. ... mehr



Im Migrationskarussell

Das Meer und die Träne sind durch die Einsamkeit verwandt ... Nejat, der schweigsame Germanist, der bestenfalls in der Sprache wirklich zu Hause ist, blickt aufs Meer hinaus zu Beginn von "Auf der anderen Seite", als habe er Heimweh nach dem Horizont. Die Geschichte, die Fatih Akin für seinen fünften Film ersonnen hat, ist der zweite Teil der Trilogie "Liebe, Tod und Teufel" ; man muss aber, auch davon erzählt Nejats Reise, erst einmal leben, um sterben zu können. ... mehr